All Eyez On: Annie Goodchild

Zwischen filmischem Pop und amerikanischer Roots Music; Annie Goodchild veröffentlicht am 28. September 2018 ihre neue EP «Meditative Mouthfuls».

Sven | 20. September 2018

Annie Goodchild ist auf der internationalen Bühne schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Letztes Jahr eröffnete sie für die R&B-Queen Alicia Keys an der Baloise Session und spielte unter anderem am renommierten Zermatt Unplugged und Montreux Jazz Festival. Ihre Auftritte mit dem amerikanischen Musiker und Arrangeur Scott Bradlee von der Postmodern Jukebox – bekannt für seine viralen Videokreationen – haben bis heute knapp 8 Millionen Youtube-Views hervorgebracht, und ihre Tracks wurden aktuell über 3,7 Millionen mal auf Spotify gestreamt.

Nun veröffentlicht Annie Goodchild ihre zweite EP «Meditative Mouthfuls» (VÖ: 28.09.2018), welche vom Berliner Produzenten Hannes Butzer (Mogli und L’aupaire) in Berlin und David Bianchi in Barcelona produziert wurde.

Die in einen irisch-amerikanischen Haushalt in den USA adoptierte Latina ist seit jeher eine bunte Persönlichkeit, die sich unmöglich schubladisieren lässt. So auch ihr Sound, der die Symbiose ist aus einer frühen Kindheit in Gospelchören; aus sonntäglichem Jazz- und Klassik-Radio-Hören mit ihrer Mutter; aus Teenager-Jahren voller R&B-Musik der frühen 90er; und aus einer jungen Erwachsenen, welche per Anhalter mit ihrem Hippie-Lover und Freunden durch die USA trampte und dabei die Leidenschaft für Punk und amerikanische Rootsmusik entdeckte.

Trotz der frühen Berührung mit Musik war es aber der Zufall, welcher die Wahlbaslerin auf die Bühne brachte: Eines Nachts auf einer Reise nach Guatemala stand Annie Goodchild auf, um zu singen – aus dem Stegreif bei einer Open-Mic-Night. Ob es an Mittelamerika lag, an der Tequila-Bar oder einfach an der Hitze des Gefechts: Es gab ihr den Mut, einer verborgenen Leidenschaft zu folgen. Dem Singen.

Annie Goodchild ist eine Genre- und Weltreisende: Wenn sie von ihren Einflüssen spricht, zitiert sie KünstlerInnen von Pink Floyd über Laura Mvula bis hinzu Nina Simone. Ihre Musik lässt sich nicht einordnen. Am ehesten trifft wohl die Bezeichnung amerikanische Rootsmusik gepaart mit filmischem Pop zu.

 

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Wer Annie Goodchild live sehen will kann dies am:
17.10.2018 im Rössli, Bern
11.10.2018 in der Schüür, Luzern (Support von Carrousel)
19.10.2018 im Parterre, Basel (Plattentaufe)

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