«Lean On Pete» – Eine Odyssee mit Happy End

Das intime Drama zeigt die rasche Entwicklung eines 15-jährigen Amerikaners; sonnendurchflutete und harmonische Bilder treffen dabei im krassen Kontrast auf den tragischen Werdegang des Jungen, der von seinen Liebsten verlassen und auf der Suche nach seiner Tante ist.

Mirjam Rodehacke | 19.04.2018

Charley ist sportlich und intelligent, aber auch ein Einzelgänger aus zerrüttetem Elternhaus. Die Mutter verliess früh den alkoholkranken Vater und Charley und hinterliess ihrem Sohn kaum Erinnerungen an die Zeit davor. Obwohl der Vater Charley aufrichtig liebt, interessiert ihn sein eigenes Vergnügen immer etwas mehr, was die ohnehin anspruchsvolle Situation der Beiden nicht erleichtert. Charley sucht daher Zuflucht in seinem Nebenjob und findet im Pferd «Lean On Pete» eine wichtige Stütze. Als «Lean On Pete» aufgrund mangelnder Leistung als Rennpferd verkauft werden soll, bricht die Brücke zu Charleys bisherigen Leben jedoch endgültig ab.





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BEWERTUNG

Der Film von Andrew Haigh berührt tief und wird hauptsächlich von der starken Leistung von Charlie Plummer getragen, der die gleichnamige Hauptfigur mimt. Leider ist die Dauer des Dramas, im Vergleich zum relativ rasch erzählten Plot, zu lange und verliert sich so zeitweilig in seinem eigenen Elend.

6.0

6

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