Filmkritik: «Early Man»

Der Knet-Stop-Motion-Film «Early Man» ist ein riesen Projekt. Aber ist es auch ein grosser Film? Lola und Sven klären auf. Die Kritik gibt’s oben, das Making-of unten.

Sven | 15. März 2018

Angesiedelt in der Vorzeit, als urzeitliche Kreaturen und wollige Mammuts die Erde bevölkerten, erzählt EARLY MAN, wie der gewitzte Steinzeitmensch Dug zusammen mit seinem Kumpel, dem prähistorischen Wildschwein Hognob seinen Stamm dazu bringt, gemeinsam den Kampf gegen die überheblichen Bronzezeitmenschen aufzunehmen und sich mit seinen ganz eigenen Mitteln durchschlägt.



«Early Man» ist ein Stop-Motion-Film des BAFTA- und Oscar-prämierten Regisseurs Nick Park. Das Drehbuch stammt von den beiden versierten Autoren Mark Burton und John O’Farrell, die als Schreibduo unter anderem schon mit der BBC-Satireshow «Spitting Image» und später mit «Chicken Run» Erfolge feiern konnten. In der Originalversion spricht der 36-jährige britische Schauspieler Eddie Redmayne, der 2015 für seine Darstellung als Stephen Hawking in «The Theory of Everything» einen Academy Award entgegennehmen konnte, die Rolle der Hauptfigur Dug. Tom Hiddleston interpretiert die Rolle des lächerlich pompösen Dorfvorstehers Lord Nooth und der Game-of-Thrones-Star Maisie Williams ist die Stimme der Goona.

«Early Man» ist ab dem 15. März im Kino. Wir wünschen viel Vergnügen.

 

BEWERTUNG

Schön gemacht. Aufbau, Geschichte und Jokes sind aber eher für die jüngere Generation gedacht. Trotzdem ein Kinobesuch wert!

6.0

6

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